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Kommentar: Xi Jinping führt China in eine Ära des Wohlstands und die Welt weiter zusammen

2023-06-13 15:27:00 Source:german.chinatoday.com.cn Author:Nils Bergemann
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Prächtige Performance: Tänzerinnen treten am 7. Juni 2023 während der 19. International Cultural Industries Fair (ICIF) in Shenzhen auf. Die diesjährige Expo der Kulturindustrie fand vom 7. bis zum 11. Juni statt. Im internationalen Pavillon waren im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative Kulturprodukte von über 300 ausländischen Ausstellern aus mehr als 50 Ländern und Regionen zu sehen. (Foto: Liang Xu von Xinhua)  

 

Viel Aufregendes hört man aus China nicht. Es explodieren keine Gaspipelines, es gibt keine Schießereien, die Versorgung mit Energie und Lebensmitteln ist durch eine langfristig ausgerichtete Politik gesichert. Die Inflation lag in den vergangenen Monaten mit einem Wert von weniger als 1 Prozent so niedrig, dass sich Europäer und Amerikaner verwundert die Augen rieben. In anderen Ländern ist die Inflation oft mehrere Male so hoch. China zeigt unter der Regierungsführung durch die KP Chinas um Xi Jinping der Welt, was möglich ist.  

 

China hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm entwickelt und gehört heute zu den großen Weltmächten. Xi Jinping, der seit 2012 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas ist, hat mit seinem starken, pragmatischen und charismatischen Führungsstil das Land eindrucksvoll geprägt und dem Reich der Mitte zu Ansehen und Macht verholfen.  

 

China baut Raumstationen und die schnellsten Züge, China entwickelt unbemannten Lieferservice und Tausende von anwendbaren KI-Lösungen. Chinas Bürger sind zufrieden, weil die Regierung für sie arbeitet, das Volk mitnimmt und voranbringt. So wuchs der Mittelstand mit den Konzernen mit, was global betrachtet eine Ausnahme ist. China meldet immer mehr Patente an und beeindruckt durch Spitzenunis wie die University of International Business and Economics (UIBE). Auch immer mehr chinesische Filme sind international erfolgreich, was ein wichtiger Indikator für Chinas wachsenden kulturellen Einfluss ist. 

 

Das sogar in Krisenzeiten wirtschaftlich wachsende China wurde unter Xis Ägide endgültig zu dem neuen Land der unbegrenzten Möglichkeiten, während in anderen Ländern mit schwächerer politischer Performance Schlagzeilen über bürgerkriegsähnliche Zustände, Stagflation, Bankenkrisen, Blackouts, Korruption und Katastrophen die Nachrichten dominieren.  

 

Was ist Xis politische Agenda? Was machen seine wirtschaftlichen Reformen und seine geopolitische Strategie so erfolgreich? 

 

Die politische Agenda des Staatspräsidenten Xi Jinping ist klar und zukunftsorientiert: Stärkung der Parteiführung, Wahrung der nationalen Einheit und Stabilität sowie Förderung des chinesischen Traums vom nationalen Wiederaufstieg. Xi hat auch große Anerkennung aus dem Volk erhalten für seine harten Anti-Korruptionskampagnen.

 

Mit weitreichenden wirtschaftlichen Reformen hat Xi Chinas Wachstum gefördert und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhöht. Seine smarte „Strategie der zwei Kreisläufe“ zielt auf den Aufbau vollständiger inländischer Lieferketten ab bei gleichzeitiger Offenhaltung des Landes für den Weltmarkt. Wer wie Xi Jinping die Abhängigkeit von Exporten und Investitionen reduziert und gleichzeitig die Binnenkonsumnachfrage ankurbelt, sichert sein Land doppelt ab. Zudem will Xi auch eher auf hohe Qualität statt auf Massenproduktion minderwertiger Waren setzen. Durch gezielte Investitionen in Schlüsselindustrien wie Hightech, erneuerbare Energien und Künstliche Intelligenz wird China sicherlich bald weltführend bei Innovationen sein. Die schnellsten Computer stehen heute schon in China.

 

Verfeindete Blöcke, kalter Krieg und Alleingänge sind nicht mehr mehrheitsfähig. Sie wirken nicht oder bewirken sogar das Gegenteil. Sanktionierte und isolierte Staaten entwickeln eigene Lösungen, werden in vielen Bereichen unabhängig und suchen sich neue Partner. BRICS und die Seidenstraßen-Initiative entwickeln beispielsweise immer mehr Anziehungskraft.  

 

In Zeiten von Krisen und Kriegen sollte Einigung wichtiger als Spaltung sein. Sind hier von der Weltmacht USA hoffnungsvolle Signale zu hören? Wollen die Vereinigten Staaten führen und die Welt zusammenführen? Oder wollen sie nur als Militär- und Petrodollarmacht dominieren? Letzteres wird nicht gelingen, da immer mehr Länder Währungs- und Allianzalternativen suchen.  

 

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, längst nicht nur im eigenen Land als Mann der leisen Töne und „lauten“ Taten bekannt, macht sich daran, die globale Verantwortungslücke zu schließen. Xi handelt.  

 

Die von Xi im März dieses Jahres vorgestellte Globale Zivilisationsinitiative baut auch auf seinen vielen Aktionen wie der Seidenstraßen-Initiative auf, die Handel, Infrastruktur und kulturellen Austausch entlang historischer Handelswege fördern will. Durch seine Engagements strebt China eine stärkere Integration der Länder an und setzt sich für eine offene, inklusive und kooperative Weltordnung ein. Ziel ist die globale Schicksalsgemeinschaft mit geteilter Zukunft bei gleichzeitiger Anerkennung unterschiedlicher Werte, Kulturen und Systeme – Vielfalt und Einheit zugleich. Chinas erhöhte Präsenz in globalen Organisationen wie der UNO unterstreicht das alles. 

 

Mit der Globalen Zivilisationsinitiative erweitert China die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und die Förderung von Win-Win-Kooperationen erneut und leitet eine neue Ära des globalen Friedens und Wohlstands ein. Kritiker meinen jedoch, dass China durch solche Initiativen nur seine geopolitischen Interessen vorantreiben und seinen Einfluss auf andere Länder ausweiten möchte.  

 

Nun, China hat nicht nur die Armut im eigenen Land erfolgreich bekämpft, sich bei Friedensmissionen der Vereinten Nationen hervorgetan, anderen Ländern Hilfe in der Not und langfristig Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. China hat sich auch für multilaterale Ansätze eingesetzt und dabei zum Beispiel Afrikas Stimme hörbarer gemacht. China hat unter Xi Jinpings starker Führung diplomatische Lösungen geliefert, während Andere sich auf die Lieferung von Waffen beschränkten. China hat sich als kluger Streitschlichter im Nahen Osten einen Namen gemacht und unlängst eine Initiative für Frieden in der Ukraine auf den Weg gebracht, die sogar noch ihr Ziel erreichen könnte. So gesehen ist es vielleicht gar nicht mal so schlecht, wenn China global an Einfluss gewinnt. Und je mehr Staaten sich an Xis Globaler Zivilisationsinitiative beteiligen, desto unwahrscheinlicher wird eine Dominanz Chinas. 

 

*Nils Bergemann ist studierter Journalist mit langer Erfahrung als Redakteur und Kommunikationsexperte bei Verlagen und anderen Unternehmen. Zuletzt arbeitete er fünf Jahre für die China Media Group. Weiterhin in Beijing lebend unterrichtet er seit 2023 Deutsch, Sprachwissenschaften und Wirtschaft an der University of International Business and Economics. 

 

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