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„Viele chinesische Auslandsstudenten sind der Ansicht, dass sie im Vergleich zu denjenigen Ausländern, die in China arbeiten wollen, schon deshalb eine große Überlegenheit besitzen, weil sie als Chinesen gut Chinesisch können. Aber das reicht nicht aus. Man muss auch mit dem chinesischen Marktumfeld vertraut sein“, gibt Larry Wang zu bedenken. Seiner Auffassung nach haben die einheimischen Fachkräfte gegenüber den Rückkehrern, die viele Jahre im Ausland studiert und gearbeitet haben, auch Vorteile in vielen Aspekten: Sie haben im Inland schon ein Beziehungsnetz geknüpft, und ihr Verständnis der chinesischen Handelskultur und des chinesischen Marktes ist viel besser als das der Rückkehrer. Die Vorteile der Rückkehrer liegen vor allem in ihrer Denk- und Verhaltensweise sowie ihrer Kommunikationsfähigkeit, die sie bei der Umsetzung der ausländischen Bildungskonzepte entwickelt haben. „Für die Rückkehrer ist es nicht schwer, eine Arbeitsstelle in China zu finden, wenn ihre Erwartungen nicht zu hoch sind“, sagte Larry Wang. 

Zur Zeit befinden sich die Unternehmen, die die zurückgekehrten Fachkräfte aufnehmen wollen, vor allem in den großen Städten wie Beijing, Shanghai, Shenzhen und Guangzhou. Aber mit der Entwicklung der kleinen und mittleren Städte werden auch dort immer mehr Stellenangebote für sie entstehen. „Die Kooperation zwischen den chinesischen Unternehmen und den Rückkehrern wird immer besser und wird besser durchgeführt werden, nachdem die Rückkehrer sich den chinesischen Verhältnissen angepasst haben.“ 

Eine in Großbritannien promovierte Chinesin auf einer Jobmesse im Gespräch mit einem Forschungsinstitut

Kurzinfos: 

Meilensteine der Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland 

Bereits im Jahre 1872 hat die Qing-Regierung eine erste Gruppe von 30 chinesischen Studenten zum Studium in die USA geschickt. Aber erst nach der Einführung der Reform- und Öffnungspolitik im Jahre 1978 gibt es eine große Anzahl von chinesischen Studierenden, die zum Studium ins Ausland gehen. 

Im Jahre 1992 hat Deng Xiaoping, der Chefarchitekt der Reform und Öffnung Chinas, die Hoffnung geäußert, dass „alle im Ausland Studierenden nach China zurückkehren werden“. Daher hat die Stadtregierung von Shanghai als erste „Bestimmungen für die Anwerbung chinesischer Auslandsstudenten zur Arbeit in Shanghai“ bekannt gegeben und einige Vorzugsmaßnahmen ausgearbeitet. Dank solcher Bemühungen strömte die erste Gruppe von chinesischen Auslandsstudenten nach der Reform und Öffnung nach China zurück. 

Im Jahre 1994 hat die Chinesische Akademie der Wissenschaften den „Hundert-Personen-Plan“ gestartet, um hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland anzuziehen. Laut Plan sollten jedem von ihnen 2 Millionen Yuan als finanzielle Unterstützung gewährt werden. Dieses attraktive Angebot haben bis heute schon ca. 1300 Personen angenommen. Im Jahre 1998 hat das Bildungsministerium den „Auszeichnungsplan für Changjiang-Gelehrte“ gestartet, nach dem mehr als 100 Universitäten und Hochschulen über 1300 Professoren als Changjiang-Gelehrte eingeladen haben, von denen 90% „Rückkehrer“ sind. Darüber hinaus hat der Chinesische Verein für Wissenschaft und Technik den „Haizhi-Plan“ durchgeführt, das Zentralkomitee des Chinesischen Kommunistischen Jugendverbandes hat die „Woche zur Existenzgründung für die Rückkehrer“, die Messe zum Meinungsaustausch für die Rückkehrer in der Stadt Guangzhou und die Handelsgespräche für die Rückkehrer in der Provinz Zhejiang veranstaltet, was eine Plattform für die Rückkehrer und auch für die ausländischen Fachkräfte bei ihrer Arbeitssuche geschaffen hat. 

Im Dezember 2008 hat das Büro des ZK der KP Chinas die „Meinungen der Koordinierungsgruppe für Fachkräfte des ZK der KP Chinas über die Aufnahme hochkarätiger Fachkräfte aus dem Ausland“ bekannt gemacht und forderte die verschiedenen Behörden auf verschiedenen Regierungsebenen auf, die Chancen wahrzunehmen, um mehr hochkarätige Fachkräfte aus dem Ausland aufzunehmen. Die Zentralregierung plant, in den kommenden fünf bis zehn Jahren 1000 Wissenschaftlern, die große Beiträge zum Durchbruch in den wichtigsten Technologien, zur Entwicklung der Hightech-Industrie und auch zur Förderung der neuen wissenschaftlichen Disziplinen leisten können, einen hochwertigen Arbeitsplatz anzubieten und sie bei ihrer Arbeit und Unternehmensgründung zu unterstützen.  

Auch die Unternehmen bemühen sich ständig um die Aufnahme hoch qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland und chinesischer Auslandsstudenten. So hat der Zhongguancun Science Park in Beijing mehr als 8000 Rückkehrer aufgenommen, die über 2000 Hightech-Unternehmen gegründet haben. Die Stadt Shanghai hat mehr als 20 000 Rückkehrer aufgenommen und sie haben ca. 4000 Unternehmen gegründet. Die Provinzregierung von Jiangsu hat vor, in den kommenden fünf Jahren mehr als 10 000 hochkarätige Fachkräfte aus dem Ausland aufzunehmen.

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