Am 11. Juni 1998 wurde die Eisenbahnlinie Jinwen (Jinhua–Wenzhou) dem Verkehr übergeben, womit die Geschichte im Südwesten der Provinz Zhejiang ohne Eisenbahnverkehr zu Ende ging. Der Bau begann am 18. Dezember 1992 und ging auf die Initiative des in Hongkong lebenden Wenzhouers Nan Huaijin zurück, der auch die Baukosten in Höhe von 45,68 Millionen US-Dollar aufgebracht hatte. Nach der Fertigstellung der Eisenbahnlinie bestand Nan Huaijin darauf, dass die Eisenbahnlinie der Bevölkerung gehören sollte, und so hatte er seine Aktienanteile der Regierung der Provinz Zhejiang und dem Eisenbahnministerium übertragen. Die Eisenbahnlinie Jinwen wurde somit die erste Eisenbahnlinie mit nichtstaatlicher Kapitalbeteiligung in China.
Im Jahr 2003 wurde die Versammlung von Wenzhouern aus aller Welt zum Thema „Verwandtschaftsgefühle, Heimatliebe, Freundschaft und Entwicklung“ in Wenzhou abgehalten, die wegen ihres Umfangs in die Geschichtsbücher einging. An der Versammlung beteiligten sich 1488 Überseechinesen aus 60 Ländern und Regionen, ausländische Prominente sowie Persönlichkeiten aus 118 chinesischen Städten. Die menschlichen Ressourcen stellen einen wichtigen Wachstumsmotor für die wirtschaftliche Entwicklung von Wenzhou dar.
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| Das Symposium über den Unternehmungsgeist der Wenzhouer Kaufleute fand in Wuzhou statt. |
Hong Zhenning ist Vizepräsident der Vereinigung der Sozialwissenschaftler in Wenzhou.