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Neue Entdeckung enthüllt Chinas Verbindungen zur Seidenstraße

29-12-2017

 

 

Als eine der mächtigsten Nationen des Ostens in seiner Geschichte dominierte China lange Zeit die maritime Seidenstraße mit ihren außergewöhnlichen Herstellungskapazitäten, vor allem, was Porzellan angeht. Während der Yuan-Dynastie (1279-1368) gab es einen regelrechten Ansturm auf die Häfen im gesamten östlichen Teil Chinas, als die Gier nach Porzellan Überseehändler dort hin trieb.

 

Basierend auf Hinweisen in historischen Dokumenten stellten viele Experten im Laufe der Jahre die Theorie auf, dass Taicang, in der heutigen ostchinesischen Provinz Jiangsu, einer der wichtigsten Orte für den Handel war. Ausgrabungen in Taicang scheinen nun diese Theorie zu bestätigen.

 

 

„Dies ist eine bahnbrechende Entdeckung, die erstmals den Ausgangshafen für den Export von chinesischem Porzellan sowie die Verbindungen zwischen der Seidenstraße und dem chinesischen Festland offenbart", sagt Wang Guangyao, stellvertretender Direktor des Archäologischen Instituts des Palastmuseums, über die Entdeckung eines alten Dorfes und zahlreicher Porzellanfragmente.

 

Laut Wang wurden 95 Prozent des im Dorf gefundenen ungeerdeten Porzellans als Longquan Seladon aus der Yuan-Dynastie identifiziert, während die restlichen Fragmente zu verschiedenen Arten von Porzellan aus der gleichen Zeit gehörten, darunter grünlich-weiß glasiertes Porzellan aus Jingdezhen, der ostchinesischen Provinz Jiangxi und weißes Porzellan mit schwarzen Verzierungen aus Cizhou, Nordchina.

 

„Die Vielfalt des Porzellans ist ein Beweis dafür, dass Taicang ein wichtiges Verteilungszentrum für chinesisches Porzellan war", sagt Wang.

 

„Erstaunlicherweise fanden wir hier Seladonporzellane, die denjenigen sehr ähnlich waren, die bei früheren Entdeckungen in der ganzen Welt, einschließlich Japan, Südostasien, Südasien, dem Nahen Osten und Afrika, gefunden wurden" erklärte Wang.

 

Nach historischen Aufzeichnungen war Taicang einst „der größte Hafen der Welt" während der Ming-Dynastie (1368-1644).

 

Bislang hat die Ausgrabung neben zahlreichen Porzellanfragmenten auch eine Reihe von Gebäuden und Mauern freigelegt und anscheinend auch die Überreste einer großen Lagerfläche.

 

Wang betonte, dass das im Dorf entdeckte Porzellan sehr nahe an den Porzellanen liegt, die in versunkenen Handelsschiffen gefunden wurden, die vor der Küste Südkoreas in den 1970er Jahren gefunden wurden.

 

Um diese Entdeckung der Öffentlichkeit näher zu bringen, wird am Freitag im Zhejiang Provincial Museum eine Ausstellung eröffnet, in der die Ergebnisse der harten Arbeit der Archäologen präsentiert werden.

 

Die Überreste des antiken Dorfes wurden zuerst im Januar 2016 von einer Baumannschaft entdeckt.

 

Quelle: CRI vom 29. Dezember 2017

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