Xiaogui ist in diesem Jahr vier Jahre alt geworden. Als er ein Jahr alt war, wurde bei ihm cerebrale Kinderlähmung diagnostiziert. Daher entwickeln sich seine Körperorgane im Vergleich zu gleichaltrigen Kindern langsam. Damit Xiaogui wie ein normales Kind leben kann, geht seine Pflegemutter jeden Tag mit ihm zum Trainieren ins Rehabilitationszentrum.
Insgesamt werden 40 Kinder im Zentrum trainiert. Lehrer Ding, der im Zentrum sagt: „Der Übungsplatz ist nicht groß genug, deshalb können nicht alle Kinder, die an cerebrale Kinderlähmung leiden, jeden Tag trainiert werden. Wir haben diese Kinder in Gruppen eingeteilt und für jede Gruppe einen Gruppenleiter unter den Begleitern der Kinder gewählt. Wir informieren dann den Gruppenleiter, welche Gruppe an der Reihe ist.“
Das Zentrum hat je nach dem Zustand der Kinder für jedes Kind einen Rehabilitationsplan ausgearbeitet. Dazu sagt Lehrer Ding: „Die Kinder sind oft unruhig. Sie können nicht jedes Mal die Übung wie vorgesehen beenden. Es kommt auch vor, dass die Kinder am folgenden Tag schon vergessen, was sie zuvor gelernt haben. Deshalb müssen sie die Übungen mehrmals wiederholen. Die Eltern sind aufgefordert, bei den Übungen zu helfen. Außerdem werden sie auch entsprechend ausgebildet. Nur wenn wir uns alle bemühen, kann die gewünschte Wirkung erzielt werden.“
Jing Baoli, der Direktor der Datonger Wohlfahrtsanstalt, sagt: „Nach den Übungen wurde eine positive Wirkung bei 85% der 40 Kinder erzielt, fünf Kinder wurden nach der Rehabilitation bereits von den in- und ausländischen Familien adoptiert.“