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Tang Fayu will eine Straße anlegen lassen
Von Li Guowen

Der 45-jährige Tang Fayu stammt aus einer ländlichen Region nahe der Stadt Yangzhou in der Provinz Jiangsu. Vor mehr als zehn Jahren kam er nach Beijing, um mehr Geld zu verdienen. „Ich bin nicht mehr jung und kann nicht sehr viel leisten. Wenn ich reich wäre, würde ich eine Straße anlegen lassen “, erklärte er.
„Eine Straße anzulegen ist bedeutungsvoll“
Das Dorf Guoyu, aus dem Tang Fayu stammt, wird durch eine zwei bis drei Kilometer lange Sand- und Lehmstraße mit der Außenwelt verbunden. An Regentagen ist sie so schlammig, dass sie für Motorräder oder Agrarfahrzeuge schwer zugänglich ist, von den Fußgängern ganz zu schweigen.
In der Tat gibt es im Dorf viele reiche Männer, aber niemand will in den Bau einer Straße investieren. „Wenn ich eine Million Yuan hätte, würde ich 300 000 Yuan zahlen, um eine Zementstraße anlegen zu lassen“, sagte Herr Tang. Dabei betonte er aber immer wiederholt, dass er das nur aus Liebe zur Heimat machen wolle. „Ich wurde in diesem Dorf geboren und bin hier aufgewachsen. Meine Eltern und meine Frau leben heute noch in der Heimat. Im Alter werde ich auch an meinen Geburtsort zurückkehren“, erklärte er. In der Tat sind die Dörfer in der Provinz Jiangsu im Vergleich zu denen, die in der Mitte oder im Westteil Chinas liegen, viel entwickelter. Bis Ende 2007 wurden 100% der Gemeinden und 99,8% der Dörfer in der Provinz Jiangsu durch Straßen miteinander verbunden, was für mehr als 40 Millionen Einwohner günstigere Verkehrsanbindungen schaffte. In dieser Hinsicht steht die Provinz Jiangsu auf Platz 1 unter allen Provinzen, autonomen Gebieten und regierungsunmittelbaren Städten Chinas.
Herrn Tang ist jedoch klar, dass die Regierung den Aufbau der Straße finanzieren wird. Sicher wird dies früher oder später geschehen. Er hofft nur, dass die Straße so früh wie möglich angelegt werden kann.
„Ich würde eine Raumausstattungsfirma gründen“
„Wenn ich Geld hätte, würde ich eine Raumausstattungsfirma in der Stadt Yangzhou gründen. Das registrierte Kapital sollte 800 000 bis eine Million Yuan betragen“, sagte Herr Tang. Nach mehr als zehn Jahren Arbeit in der Stadt Beijing ist er nun mit dieser Branche sehr vertraut. Außerdem informiert er sich gut über Qualität und Preise der für die Ausstattung notwendigen Materialien.
„Was würden Sie tun, wenn Sie reich wären?“
– Gespräch mit zwölf Chinesen (5)
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