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Traditionelle chinesische Anschauung von der Ökokultur
Von Xin Xin „Es bereitet unendliche Freude, mit dem Himmel und mit der Erde zu kämpfen.“ Dieser Spruch stammt von Mao Zedong, war in China weit verbreitet und wurde einst auch gern von Chinesen zitiert. Heute betrachtet man die Sache aber völlig anders. Im Jahr 2007 hat die KP Chinas zum ersten Mal den Aufbau „der ökologischen Zivilisation“ in ihr Programm aufgenommen und den Aufbau „einer umweltfreundlichen Gesellschaft“ als Ziel für ihr Regieren festlegt. Die Chinesische Gesellschaft für Ökokultur wurde Ende September 2008 unter Unterstützung durch verschiedene Gesellschaftsschichten gegründet. Sie setzt sich aus 12 Abteilungen wie der Abteilung der Forstkultur, der Abteilung für Steppen und der Abteilung für Wüsten zusammen. Diese Gesellschaft setzt sich das Ziel, „die Kultur der Ökologie zur Geltung zu bringen, grüne Lebensweisen zu verbreiten und den gemeinsamen Aufbau der ökologischen Zivilisation zu fördern.“ Donald Worster, Historiker für Ideengeschichte der Ökologie, weist darauf hin: „Die globale ökologische Krise, mit der wir heute konfrontiert werden, wurde nicht durch Ökosysteme selbst, sondern durch unsere Kultursysteme verursacht.“ Heute stellt man Reflexionen über den Übergang eines Entwicklungsmodells, das auf Kosten der Umwelt entstanden ist, zum Aufbau einer umweltfreundlichen Gesellschaft an, dabei bietet die traditionelle chinesische Kultur im Bereich der Ökologie lehrreiche ideelle Ansätze.
![]() Nach einer von Gelehrten erstellten Statistik sind in der ältesten chinesischen Gedichtsammlung, dem „Buch der Lieder“ 132 Spezies von Pflanzen in 59 Arten beschrieben. In Anlehnung an die natürlichen Landschaften eigene Gefühle auszudrücken, ist eine traditionsreiche Weise des dichterischen Schaffens in China. Aus Sicht von Chinesen ist die Natur eine personifizierte Natur und der Mensch ist ein Teil davon. Im „Guangyun“, „Kanon der Metrik“ steht geschrieben: „Die zehntausend Wesen entwachsen dem Boden, ohne sich einander einer Gefährdung auszusetzen, die rechten Wege bestehen nebeneinander, ohne einander zu widersprechen.“ Der Gedanke der „Einheit von Himmel und Mensch“ zieht sich wie ein roter Faden durch die chinesische kulturelle Tradition hindurch. Für die Intellektuellen in alter Zeit ist die Natur ihr geistiger Hort. In der Geschichte der chinesischen Literatur ist eine große Anzahl von Dichtern anzutreffen, die sich gut darauf verstehen, idyllische Landschaften nach eigenen Empfindungen zu beschreiben und originelle Bilder von Gebirgen und Flüssen in ihren Versen aufzuzeichnen. Der Gedanke der „Einheit von Himmel und Mensch“ ist sowohl eine tiefgründige Philosophie als auch eine Lebenspraxis der Intellektuellen. Schutz von Lebewesen und Natur Überlieferungen zufolge legte Shang Tang, der erste Kaiser der Shang-Dynastie (vom 16. Jahrhundert bis 1066 v. u. Z.), so großen Wert auf den Schutz von Lebewesen, dass sich ihm die anderen Fürstentümer unterwarfen. Eines Tages sah er einen Vogelfänger ein breites Fangnetz auf vier Seiten anbringen und darum beten, dass alle Vögel ins Netz fliegen mögen. Shang Tang sagte ihm, dass diese Vorgehensweise zu grausam sei. Dadurch würden alle Vögel gefangen. Er ließ den Vogelfänger das Netz auf drei Seiten beseitigen, so dass das Netz nur auf einer Seite hing. Dann sprach er ein Gebet aus, dass die Vögel frei fliegen mögen. Nur diejenigen, die wirklich nicht weiter leben wollten, könnten ins Netz fliegen. Nachdem die anderen Fürsten das gehört hatten, erkannten sie, dass Shang Tang ein gnadenvoller König ist, und so unterwarfen sie sich ihm. Shang Tang wurde der erste Kaiser der Shang-Dynastie. |
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Xiqing-Tourismusfest für Folklore in Yangliuqing![]() Um die aufblühende Geschäftsszene zu fördern und die Sitten und Gebräuche der früheren Bewohner der alten Gemeinde Yangliuqing zu vergegenwärtigen, wird diese touristische Veranstaltung vom Büro für den Fremdenverkehr der Stadt Tianjin und der Volksregierung des Bezirks Xiqing gemeinsam organisiert. |
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