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Der Schwerpunkt liegt bei Antiterror und Gewaltschutz

Am 1. Januar 2008 waren acht Polizeihunde an U-Bahn-Stationen im Diensteinsatz. Sie halfen Zivilpolizisten bei der Suche nach leicht brennbarem Material und Sprengstoff. Das ist eine neue Maßnahme, die die Beijinger Polizei für das Jahr der Olympiade gegen Terror und Gewalt ergriffen hat.

Ma Zhenchuan, Oberkommandierender des Beijinger Kommandozentrums für die Gewährleistung der Sicherheit für die Olympiade sagte: „Von 2004 an haben wir der Aufgabe, die Fähigkeit zu Antiterror und Gewaltschutz sowie zur Behandlung unerwarteter Vorfälle zu steigern, Priorität eingeräumt. Dabei haben wir professionelle Anti-Terror-Fachkräfte ausgebildet, Anti-Terror-Übungen branchenübergreifend in Beijing organisiert und die Aufgabe von Anti-Terror-Übungen und Notfallschutz zu unserer gewöhnlichen Arbeit gemacht.“

Vor drei Jahren wurden die Beijinger Sondereinsatzkräfte der Polizei ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Terror- und Bombenanschläge zu bekämpfen. Mit der Gruppierung herausragender Fachkräfte hat die Beijinger Polizei ihre Kontroll- und Gegenangriffsfähigkeit erhöht. Die Sonderpolizisten sind mit modernen Waffen ausgestattet und wurden speziell gegen Terror-Anschläge trainiert. Sie sind bei Behandlung von Terror-Anschlägen wie Entführung, Kidnapping und Explosionen erfahren. „In Beijing hat es keine Terroranschläge gegeben. Aber die Beijinger Polizei verfügt über starke kampffähige Anti-Terror-Kräfte, die jederzeit bereits sind, bei unterschiedlichen unerwarteten Vorfällen einzugreifen“, sagte Liu Shaowu, Abteilungsleiter für Sicherheit des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Beijing.

Zugleich wurde noch ein „Anti-Terror-Braintrust“, der sich auf wichtige Behörden für u. a. die Wasser-, Strom-, Gas- und Wärmeversorgung abzielt, gegründet. Der Braintrust besteht aus 33 Experten aus 16 wichtigen Behörden. Tritt ein unerwarteter Vorfall auf, wird sich der Braintrust in kürzester Zeit mit den entsprechenden Behörden koordinieren, auf den Vorfall reagieren und Maßnahmen ergreifen. In Bezug auf verschiedenartige extreme Vorfälle oder provisorische Änderungen, wie zum Beispiel schwere Naturkatastrophen, Sicherheitsprobleme bei Nahrungsmitteln, Netz-Ausfall und Störfälle in der Telekommunikation, hat die Abteilung für Sicherheit des Beijinger Organisationskomitees für die Olympischen Spiele bereits entsprechende Maßnahmen getroffen.

Ferner hat die für Sicherheit zuständige Abteilung noch die internationale Zusammenarbeit verstärkt. Dabei wurde ein Büro für internationale Polizei-Kontakte eingerichtet, ausländische Experten für den Sicherheitsschutz wurden für die Olympiade engagiert. Die Abteilung pflegt nicht nur einen Personalaustausch und -Training mit dem FBI und hat gemeinsam einen Sicherheitsplan für die Olympiade ausgearbeitet, sondern auch mit Griechenland ein Memorandum zum Erfahrungsaustausch in Sachen Olympia-Sicherheit unterzeichnet. Außerdem hat die Abteilung zwei große Symposien zum Meinungsaustausch und zur Zusammenarbeit zwischen den Hauptstadt-Präsidien aus China, Russland, und vielen asiatischen Ländern veranstaltet. Mit den Sicherheitsattachés der Botschaften in China treffen sie regelmäßig zusammen. „Wir werden den Austausch und die Zusammenarbeit für die Olympia-Sicherheit erweitern und das wissenschaftlich-technische Niveau dieser Arbeit erhöhen“, sagte Liu Shaowu.

Die gesellschaftliche Sicherheit ist die Grundlage

„Ein Vorteil der herkömmlichen polizeilichen Tätigkeiten Chinas ist die Gewährleistung der Sicherheit für die ganze Bevölkerung. Die Sicherheitsgrundlage ist relativ solide“, sagte Liu Shaowu, Abteilungsleiter für Sicherheit des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Beijing. Ma Zhenchuan, Oberkommandierte des Beijinger Kommandozentrums für die Gewährleistung der Sicherheit für die Olympiade, stellte eindeutig fest: „Die Bevölkerung ist ein starker Rückhalt für den Sicherheitsschutz der Olympiade. In Beijing arbeitet man gerade an der Vorbeugung gegen mögliche verbrecherische Tätigkeiten, um die gesellschaftliche Sicherheit umfassend zu gewährleisten.“

Den ersten statistischen Angaben zufolge werden während der Olympischen Spiele nicht weniger als 80 000 Sicherheitskräfte für die Wettkämpfe im Einsatz sein. Ferner werden über 500 000 Freiwillige zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in Kooperation mit den Polizisten auf den Straßen patrouillieren. 300 000 Freiwillige davon kommen aus Wohnvierteln. Sie patrouillieren auf den Straßen zur Vorbeugung gegen kriminelle Vergehen, einschließlich möglicher Sabotagen gegen die Olympiade. Über 30 000 Sicherheitskräfte von Geschäften, darunter Kaufhäuser, Restaurants und Hotels sowie 100 000 Wanderarbeiter gehören ebenfalls zu den Freiwilligen. Die Beijinger Polizei wird in Zusammenarbeit mit Einwohnerkomitees die Wohnviertel und das Gebiet um die olympischen Sportstätten durchsuchen, um latente Sicherheitsgefahren zu beseitigen. „Wohnviertel sind die Zellen von Beijing. Wenn jede Zelle sicher ist, dann besteht keine Gefahr mehr“, sagte der Oberkommandierte Ma Zhenchuan.

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