|
|||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Friendly Links: |
| China.org.cn |
| Beijing Rundschau |
| Radio China International |
| China im Bild |
| Konfuzius-Institut Düsseldorf |
| www.Chinafreunde.de |
| www.gdcfsiegen.de |
| http://www.chinaseiten.de |
Der Parkplatz vor dem Gebäude für Notfall- und Intensivbehandlung des Huaxi-Krankenhauses ähnelt einem Schlachtfeld. Als ein Ambulanzwagen stoppte, liefen sofort fünf bis sechs medizinische Fachkräfte und Freiwillige zu ihm, um die Verletzten aus dem Wagen zu holen und dann auf einer Bahre ins Krankenhaus zu bringen. Zur gleichen Zeit sterilisierten die Mitarbeiter der Epidemieschutzstation den Ambulanzwagen.
Shi Yingkang, Direktor des Krankenhauses Huaxi, leitete die Rettungsarbeiten. Er erzählte mir, seit der Aufnahme des ersten Verletzten am Nachmittag des 12. Mai hätten er und seine Kollegen sechs Tage und Nächte gearbeitet und insgesamt 1279 Schwerverletzte medizinisch behandelt. Diese kamen aus den vom Erdbeben betroffenen Regionen, darunter Dujiangyan, Wenchuan, Beichuan und Shifang. „Weil unser Krankenhaus nicht in der Lage ist, so viele Patienten zu behandeln, müssen viele von ihnen zur medizinischen Behandlung in die anderen Krankenhäuser in Chengdu geschickt werden“, so Direktor Shi.
Unter den Verletzten, die in anderes Krankenhaus überwiesen werden sollten, war ein 16-jähriger Junge besonders auffallend. Er heißt Tang Wei und war vor dem Erdbeben ein Mittelschüler in Wenchuan. Während des Erdbebens wurde er schwer verletzt. Im Krankenhaus Huaxi war an ihm eine Operation vorgenommen worden. In seinem Gesicht war keine Trauer, sondern starke Willenskraft abzulesen.
Freiwillige treffen ein
Die 25-jährige Yang Na kommt aus der Provinz Jiangsu und ist als Selbstständige in Beijing tätig. Nach dem Erdbeben rief sie auf den nichtstaatlichen Websites „Tianya“ und „Douban“ Freiwillige zur Beteiligung an der Erdbebenbekämpfung zusammen. Am ersten Tag haben sich mehr als 1000 Menschen als Freiwillige angemeldet. „Viele Auslandschinesen schenken der Spendenaktion für die Katastrophengebiete, die von den Freiwilligen veranstaltet wurde, große Aufmerksamkeit. Wir haben bereits Kontakt mit dem Roten Kreuz der Stadt Chengdu und der Chinesischen Stiftung für Kinder aufgenommen. Schnell wurden wir in Gruppen aufgeteilt und kamen so in die Katastrophengebiete“, erklärte Frau Yang.
Am Nachmittag des 15. Mai flog Frau Yang mit fünf anderen Freiwilligen in die Stadt Chengdu. „Wir haben noch Hilfsgüter, die von der Chinesischen Stiftung für Kinder gespendet wurden, in die Katastrophengebiete mitgebracht“, so Frau Yang. Einige Minuten vor dem Abflug kontaktierte sie noch die anderen Freiwilligen in den Katastrophengebieten und diejenigen, die dorthin fahren wollten. „Seit dem 13. Mai machen wir nur einige wenige Ruhestunden, weil zu viele Freiwillige sich bei uns telefonisch angemeldet haben. Um unsere Arbeitsleistung zu erhöhen, müssen sie geprüft werden, medizinische Fachkräfte und demobilisierte Soldaten sind die erste Wahl, weil sie über Erfahrungen bei der Katastrophenbekämpfung besitzen. Auch wir können von ihnen notwenige Kenntnisse lernen“, erklärte Frau Yang.
Auch die Freiwilligen aus der Stadt Tangshan, wo sich vor 32 Jahren ein großes Erdbeben ereignete, sind in Aktion getreten. „Im Fernsehen habe ich die Bilder vom großen Erdbeben in Wenchuan gesehen. Jede Szene hat mich tief erschüttert, so dass ich nicht mehr ruhig zu Hause bleiben kann“, sagte Song Zhiyong telefonisch zu mir. Er beteiligte sich mit anderen 12 Freiwilligen aus Tangshan an der Rettungsarbeit in Anxian, einem weiteren vom Erdbeben schwer betroffenen Kreis.
Vor der Abreise hatte Song Zhiyong 5000 Yuan bei sich, das war das gesamte Sparguthaben seiner Familie. Außerdem hat er eine Freiwilligentruppe unter seinem Namen gegründet und insgesamt 10 000 Yuan Spendengelder gesammelt.
„Ich will nach Wenchuan fahren, um an der Rettungsarbeit teilzunehmen. Zwar kann ich aus finanziellen Gründen nicht viel Geld spenden, jedoch besitze ich Erfahrungen darüber, wie ich mich selbst oder andere aus Trümmern berge, weil ich vor 32 Jahren eine solche Katastrophe erlebt habe“, sagte Song Zhiyong.
Die erste Station von Song Zhiyong und seiner Freiwilligentruppe war die Mittelschule Beichuan. Am 15. Mai haben sie drei Mittelschülerinnen aus den Trümmern geborgen: Sie schlugen zuerst die Trümmer beiseite, um ein kleines Loch zu graben. Dann drangen sie in das Loch ein, um die Steine und Ziegel darin herauszunehmen, so dass das Loch immer größer wurde, bis die unter den Trümmern begrabenen Menschen nach Außen gezogen werden konnten. Später kamen sie von Wenchuan nach Anxian, um ihre Rettungsarbeit fortzusetzen.
![]() |
| Herzlich willkommen zur ersten Nummer des Online-Magazins China heute! |
| downloaden |
| Bildung und Kultur mehr |
|
| Gesundheit mehr |
| Reisen mehr |
| Weltgeopark Yuntaishan in der Provinz Henan Der Geopark Yuntaishan gehört zur zweiten Gruppe der vom Ministerium für Territoriale Ressourcen genehmigten Geoparks auf Staatsebene. Am 13. Februar 2004 wurde er von der UNESCO zum Weltgeopark erklärt. Der 556 qkm große Weltgeopark liegt im Kreis Xiuwu der Stadt Jiaozuo. |
| Städte mehr |
| Schreibwerkstattmehr |
|