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Menschliche Gefühle in der Katastrophe
Von Zeng Ping

Am 12. Mai 2008 ereignete sich in der südwestlichen Provinz Sichuan ein großes Erdbeben. Bei dem schwersten Erdbeben in China seit nahezu einem halben Jahrhundert sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Diejenigen, die von der Katastrophe verschont blieben, sind zwar von Trauer überwältigt, jedoch haben sie die Hoffnung nicht verloren. In einer vom Erdbeben betroffenen Region blickte ein Bauer auf sein eingestürztes Wohnhaus und sagte: „Ich habe keine Angst! Das eingestürzte Haus kann ich später wieder aufbauen!“
Das Dorf, in dem der erwähnte Bauer lebt, zählt 2100 Einwohner. Als sich das Erdbeben ereignete, nahmen viele von ihnen an einer Hochzeitsfeier im Freien teil. „Aus diesem Grund kamen nur ca. 300 Menschen ums Leben. Im Vergleich zu den Einwohnern in den umliegenden Dörfern haben wir Glück gehabt“, erzählte er.
Die vom Erdbeben schwer betroffene Kreisstadt Mianzhu
Die Kreisstadt Mianzhu am südöstlichen Rand des Qinghai-Tibet-Plateaus liegt ungefähr 30 Kilometer vom Epizentrum des Bebens Wenchuan entfernt. Beim Erdbeben erlitt sie große Verluste: Statistiken zufolge sind bis zum 15. Mai um 18 Uhr insgesamt 4450 Menschen in Mianzhu ums Leben gekommen, 20 000 Menschen wurden verletzt, 70% der Häuser sind eingestürzt.
Die Dampfturbinenfabrik Dongfang ist einer der drei Produktionsstandorte für Kraftwerkanlagen in China. Sie hat eine Belegschaft von mehr als 7000 Arbeitern und Angestellten. Beim Erdbeben sind 1/3 der Fabrikgebäude eingestürzt und mehr als 4000 Arbeiter und Angestellte sind unter den Trümmern begraben.
Hier begegnete ich einer 70-jährigen Frau. Sie erzählte mir, dass sie jeden Tag hierher komme und hoffe ihr Kind, welches unter den Trümmern begraben liegt, zu finden. Sie zeigte mir ein Fahrrad beim eingestürzten Fahrradschuppen und sagte mir, dass ihr Sohn vor dem Erdbeben täglich mit diesem Rad zur Arbeit fuhr. Beim Erzählen standen ihr Tränen in den Augen. Aber ich konnte nichts anderes machen, als zu versuchen, sie zu trösten.
Vor einem eingestürzten Fabrikgebäude versuchten die Rettungskräfte, die unter den Trümmern begrabenen Menschen mit Hilfe eines großen Krans zu bergen. Aber die voll gestopften Stahlbalken und Zementdachplatten machten die Rettungsarbeit sehr schwierig. Die Rettungskräfte hatten mehr als 70 Stunden ununterbrochen gearbeitet und waren erschöpft. „Dank ihrer Bemühungen sind ca. 90% der Arbeiter und Angestellten aus ihrer Notlage befreit worden. Die Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, die Leichtverletzten blieben mit den anderen Einwohnern aus den umliegenden Katastrophengebieten in den Zelten“, erklärte mir ein Verantwortlicher der Fabrik.
In Mianzhu übernachteten einige Zehntausende Menschen im Freien. Zelte, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente waren zunächst die am dringendsten benötigten Hilfsgüter.
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| Weltgeopark Yuntaishan in der Provinz Henan Der Geopark Yuntaishan gehört zur zweiten Gruppe der vom Ministerium für Territoriale Ressourcen genehmigten Geoparks auf Staatsebene. Am 13. Februar 2004 wurde er von der UNESCO zum Weltgeopark erklärt. Der 556 qkm große Weltgeopark liegt im Kreis Xiuwu der Stadt Jiaozuo. |
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