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Jeder ist bereit, zu helfen
Am 12. Mai um 14:28 Uhr saß Wu Fei, Journalist der „Shanghai Morning Post“, beim Mittagessen in der Mitarbeiterkantine des Wolong Giant Panda Reservats. Er war gekommen, um über die zwei Pandabären zu berichten, die als Geschenk nach Japan gesendet werden sollten.
Auf einmal rollten Flaschen vom Tisch und er verlor das Gleichgewicht. „Erdbeben!“ rief jemand. Er rannte zum Ausgang, während er gleichzeitig mit seinem Handy eine Telefonnummer wählte. Aber sein Anruf kam nicht durch.
Draußen hielt Wu an einem Punkt, an dem sich eine Menge zu sammeln begann, inne. Es regnete und die Temperatur fiel auf 1 bis 2 Grad Celsius in dieser Nacht, denn die Region liegt 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Die Lage verschlimmerte sich noch durch die regelmäßig aufkommenden Nachbeben.
„Ich sagte mir selbst immer wieder: Das wichtigste ist, mich um mich selbst zu kümmern und nicht anderen zur Last zu fallen. Ich muss weitermachen.“ Wu war sich darüber bewusst, dass er ruhig und optimistisch bleiben musste, da Panik und Angst zu Verletzung oder Tod führen könnten.
Am nächsten Morgen hörten Wu und andere Leute vor Ort im Radio, dass die ganze Nation zur Rettung von Erdbebenopfern mobilisiert werde. Die Neuigkeiten ließen ihn hoffen und verliehen ihm Kraft, obgleich Wolong nicht als betroffene Region erwähnt wurde.
In den folgenden 48 Stunden warteten sie, ohne ausreichend Essen oder Trinkwasser. Aber die Stimmung hob sich wieder, als ein Doktorand der Pädagogischen Universität Beijing, der in Wolong Forschung betrieb, das Satellitentelefon reparierte, welches bei der Brandbekämpfung im Reservat benutzt wurde. Als erstes machten sie einen Notruf. Einige Tausend Flüchtlinge wollten ihre Familien anrufen. „Es kostet enorm viel Zeit, auch wenn jeder nur einen Satz am Telefon sagt. Ich musste das Telefon die ganze Nacht bewachen“, sagte Wu.
Am Abend des 14. Mai tauchten Soldaten auf und die sechs Menschen, die am schlimmsten verwundet waren, wurden per Helikopter ausgeflogen. Wu entschied sich zu bleiben und denen zu helfen, die Hilfe brauchten.
„Jeder, den ich traf, war bereit zu helfen.“ Diese Anmerkung hörte man von jedem in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten. Die 50 Angehörigen der Einheit der bewaffneten Polizei in Wenchuan begannen sofort nach dem Erdebeben mit Rettungsarbeiten. Ein Restaurantbesitzer stellte kostenlos Verpflegung für diejenigen zur Verfügung, die aus den gefährlichen Gebieten entkommen konnten.
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Weltgeopark Songshan in der Provinz Henan![]() Der Geopark Songshan gehört zur ersten Gruppe der vom Ministerium für Territoriale Ressourcen genehmigten Geoparks auf Staatsebene. Am 13. Februar 2004 wurde er von der UNESCO zum Weltgeopark erklärt. Der Park liegt in der Stadt Dengfeng, Provinz Henan, und nimmt eine Fläche von 464 qkm ein. |
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