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Sammlung der medizinischen Fachkräfte aus dem ganzen Land
Knapp drei Tage nach dem Erdbeben hat das Gesundheitsministerium 190 Ärzteteams, die sich aus 1755 medizinischen Fachkräften aus 18 Provinzen (und Autonomen Gebieten sowie Regierungsunmittelbaren Städten) zusammensetzen, zur schnellen medizinischen Hilfeleistung in die Erdbebengebiete geschickt. Nahezu zeitgleich reisten 1200 medizinische Fachkräfte aus eigenem Antrieb in die Erdbebengebiete, um medizinische Hilfe zu leisten. Außerdem haben die Armee, die Bewaffnete Volkspolizei sowie die regulären Polizeikräfte ihre Ärzteteams in die Katastrophengebiete entsendet. Es gibt insgesamt nahezu 5000 medizinische Fachkräfte, die vor Ort arbeiten. Neben ihnen arbeiten auch 5000 Ärzte, Krankenschwestern sowie Fachleute für Seuchenprävention und Hygiene aus der vom Erdbeben heimgesuchten Provinz Sichuan in den Erdbebengebieten. 434 Krankenwagen aus dem ganzen Land transportieren die Verletzten in die sicheren Gebiete.
Das Ziel der Regierung ist es, dass die medizinische Versorgung, die Seuchenprävention und die Versorgung mit medizinischen Gütern jeden Kreis, jede Gemeinde und jedes Dorf abdecken. Auch wenn die Straßen zerstört wurden, sollen medizinisches Personal, Fachleute für Seuchenprävention und medizinische Güter per Lufttransport oder zu Fuß in jeden Winkel der Erdbebengebiete gebracht werden, damit verhindert wird, dass Schwerverletzte sterben oder unnötig leiden. Darüber hinaus soll gewährleistet sein, dass in den Erdbebengebieten keine Epidemien ausbrechen können.
Epidemien verhindern, psychologische Betreuung garantieren
Nach dem Erdbeben verschlechtern sich die hygienischen Zustände in den Katastrophengebieten gravierend. Viele Schwierigkeiten bei der Lebensmittel- und Trinkwasserversorgung müssen überwunden werden. Wenn der Zugang zu Wasserquellen nicht garantiert wird und die Seuchenprävention trotz aller Bemühungen nicht greift, dann könnten sich leicht Infektionskrankheiten wie Darm- und Atemwegeinfektionskrankheiten sowie durch Menschen, Tiere und Insekten übertragbare Infektionskrankheiten ausbreiten. Aus diesem Grund setzt sich die Regierung das zentrale Ziel, dass „nach der großen Naturkatastrophe keine Epidemien ausbrechen.“
Die Militärakademie für Humanmedizin hat am frühen Morgen des 15. Mai 30 Spezialisten für den Schutz vor Epidemien in die Erdbebengebiete geschickt. Die Fachleute der Akademie haben schnell eine „Broschüre über Wahrung der Hygiene und Vorbeugung vor Epidemien für Katastrophengebiete“ zusammengestellt, die an die Bewohner dort verteilt wird. Bis heute sind keine Epidemien und keine Fälle der Gefährdung der öffentlichen Gesundheit aufgetreten.
Am 15. Mai hat das Gesundheitsministerium eine neue Regelung für Seuchenprävention in den vom Erdbeben schwer betroffenen Kreisen in der Provinz Sichuan eingeführt, nach der jede chinesische Provinz Verantwortung für einen Kreis in den Katastrophengebieten übernimmt.
Die ersten 14 Arbeitsteams mit 144 Epidemiologen sind am 15. Mai in den Erdbebengebieten eingetroffen und führen mit dem vor Ort vorhandenen Personal eine geordnete Präventionsarbeit durch. Am späten Abend des 14. Mai sind 50 Epidemiologen des Chinesischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten, aus Qinghai und Zhejiang in die Katastrophengebiete gereist. Auch die Gesundheitsbehörde der Provinz Sichuan hat 282 Teams mit Fachleuten für Prävention von Krankheiten und 206 Teams für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Bereich des Gesundheitswesens in die Erdbebengebiete geschickt.
Die Erdbebenkatastrophe hinterlässt einen starken psychischen Druck bei den Betroffenen. Nach der Naturkatastrophe treten häufig psychische Erkrankungen auf. Im Gegensatz zu wirtschaftlichem Verlust ist psychisches Leiden nicht kalkulierbar. Der Katastrophenschutz in China berücksichtigte früher kaum die notwendige psychische Betreuung der Betroffenen und die Probleme in diesem Bereich wurden auch von der Öffentlichkeit nicht beachtet. Nach diesem Erdbeben hat das Gesundheitsministerium Spezialisten aus dem Bereich der Psychologie aus dem ganzen Land mobilisiert, damit diese die psychische Betreuung für die Betroffenen in den Katastrophengebieten durchführen. Auch Freiwillige mit psychologischer Fachausbildung nehmen daran teil. Das Arbeitsteam „Lingxi“ aus der Stadt Zigong (Provinz Sichuan) ist auf psychische Betreuung spezialisiert. Das Team hat mehr als 200 Mitglieder und setzt sich aus Psychologen und anderen Spezialisten für psychologische Beratung zusammen. Kurz nach dem Erdbeben hat das Team seine Mitglieder in einem Schnellverfahren speziell auf die psychologische Betreuung in Erdbebengebieten vorbereitet und anschließend in die Erdbebengebiete geschickt.
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Weltgeopark Songshan in der Provinz Henan![]() Der Geopark Songshan gehört zur ersten Gruppe der vom Ministerium für Territoriale Ressourcen genehmigten Geoparks auf Staatsebene. Am 13. Februar 2004 wurde er von der UNESCO zum Weltgeopark erklärt. Der Park liegt in der Stadt Dengfeng, Provinz Henan, und nimmt eine Fläche von 464 qkm ein. |
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