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50 km vom Epizentrum entfernt liegt die Stadt Dujiangyan der Provinz Sichuan. Als sich das Erdbeben ereignete, führten Zeng Lingchun, Chen Feng und weitere Ärzte und Krankenschwestern eine Blinddarmoperation im städtischen Volkskrankenhaus Dujiangyan durch. Beim plötzlichen Stromausfall im schwankenden Operationssaal dachte Zeng zuerst daran, sich um den Patienten zu kümmern und die Operation zu Ende zu führen. Er schaltete die Notbeleuchtung an und sagte dem Patienten: „Keine Sorge. Wir alle sind bei Ihnen“. Kurz danach ereignete sich ein starkes Nachbeben. Die Ärzte bestanden darauf, die Operation zu Ende durchzuführen. Erst danach verließen sie das Gebäude. Gerade in dieser halben Stunde lässt sich erkennen, dass sie die hohen Anforderungen des ärztlichen Berufsethos` erfüllen. Nach den Informationen des Gesundheitsministeriums wurde während des Erdbebens kein Patient im Stich gelassen und in den Erdbebengebieten haben keine Ärzte und Krankenschwestern ihre medizinische Arbeit unterbrochen, obwohl viele von ihnen ihre Familienangehörigen bzw. Verwandten beim Erdbeben verloren haben.

Die schnelle Reaktion
Bereits am 12. Mai, also am Tag des Erdbebens, haben die Provinzregierung von Sichuan und die Stadtregierung von Chongqing Ärzteteams für die medizinische Nothilfe in die Katastrophengebiete geschickt.
Nach Aussagen von Liao Zhilin, Direktor des Krankenhauses Huaxi, hat das Krankenhaus am 12. Mai um 17 Uhr, also knapp drei Stunden nach dem Erdbeben, das erste Ärzteteam ins Epizentrum Wenchuan geschickt. Das Ärzteteam setzte sich aus acht Ärzten und acht Krankenschwestern zusammen. „Einige von ihnen hatten gerade den Operationssaal verlassen und sind dann sofort mit medizinischem Gerät und Medikamenten sowie Proviant in den Bus gestiegen.“ Die Erste-Hilfe-Station liegt in einer Grundschule im Kreis An. Das medizinische Personal arbeitete rund um die Uhr und leistete Erste Hilfe für zahlreiche Patienten, z. B. half es am 13. Mai einer Frau bei der Entbindung. Das Neugeborene trägt den Namen: „Zhensheng“ (Geboren im Erdbeben).
In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai hat das Gesundheitsministerium aus insgesamt mehr als 700 Ärzten und Krankenschwestern bestehende Ärzteteams gebildet und 10350 Einheiten Blut und 20 000 Behälter Blutplasma sowie 15 Tonnen medizinisches Gerät und Medikamente bereitgestellt. Das medizinische Personal und die Güter für die Erste Hilfe wurden am 13. Mai in die Erdbebengebiete geflogen. Eine Welle der Solidarität ging durch das ganze Land, zahlreiche Menschen spendeten Blut. Gleichzeitig hat das Gesundheitsministerium 15 Container Operationsgeräte und Zelte in die Erdbebengebiete transportieren lassen.
Nach dem Erdbeben hat das Gesundheitsministerium den Katastrophenschutzplan für unerwartete Notfälle in Gang gesetzt und ein Leitungsgremium für die Bekämpfung der Erdbebenkatastrophe und für die Rettung der Betroffenen sowie fünf Arbeitsteams für medizinische Behandlung, Seuchenprävention und Logistik gebildet. In kurzer Zeit wurde ein Netz von medizinischen Versorgungsstationen in den Erdbebengebieten aufgebaut. Diese Stationen begannen umgehend mit der medizinischen Notversorgung vor Ort. Manche liegen im direkten Umfeld eingestürzter Häuser, damit die Verletzten sofort medizinisch behandelt werden können. Bei der Auswahl der Standorte wurde auch berücksichtigt, dass die Wasserversorgung und eine gute Verkehrsanbindung gewährleistet ist. Es gibt auch Stationen in der Nähe beschädigter Sanitätsstationen der Gemeinde.
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Weltgeopark Songshan in der Provinz Henan![]() Der Geopark Songshan gehört zur ersten Gruppe der vom Ministerium für Territoriale Ressourcen genehmigten Geoparks auf Staatsebene. Am 13. Februar 2004 wurde er von der UNESCO zum Weltgeopark erklärt. Der Park liegt in der Stadt Dengfeng, Provinz Henan, und nimmt eine Fläche von 464 qkm ein. |
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