|
|||||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Friendly Links: |
| China.org.cn |
| Beijing Rundschau |
| Radio China International |
| China im Bild |
| Konfuzius-Institut Düsseldorf |
| www.Chinafreunde.de |
| www.gdcfsiegen.de |
| http://www.chinaseiten.de |
Nach dem Parteitag erfuhren Reform und Öffnung sowie Modernisierung und Aufbau einen neuen Aufschwung. Gleichzeitig waren komplizierte Probleme zu lösen. Im Juli 1997 setzte die asiatische Finanzkrise ein, die starke Auswirkungen auf China und die globale Wirtschaft hatte. Die Abwertung der Währung in vielen Ländern erzeugte auch großen Druck auf die chinesische Währung. Die chinesische Regierung hat nach Abwägung aller Aspekte entschieden, die chinesische Währung nicht abzuwerten. Das wirkte sich nicht nur positiv auf die Entwicklung in China aus, sondern war auch ein Beitrag zur Stabilisierung der internationalen Finanzen und Wirtschaft. Vom Juni bis September 1998 ereignete sich im Gebiet des Chang Jiang (Jangtsekiang) die schlimmste Hochwasserkatastrophe seit 1954. Einige weitere große Ströme führten das größte Hochwasser ihrer Geschichte. 29 Provinzen und über 200 Millionen Menschen waren betroffen. Angesichts dieser Situation hat das ZK der KP Chinas auf seiner Tagung im Oktober 1998 einen «Beschluss über wichtige Fragen der Landwirtschaft und der Arbeit auf dem Lande» gefasst. Darin wurde festgelegt, dass das Familienverantwortungssystem langfristig stabil beibehalten werden muss, dass die Investitionen in die Landwirtschaft mit Schwerpunkt Wasserbau erhöht werden müssen, dass die ökologischen Bedingungen der Landwirtschaft verbessert werden müssen und dass das eigene Entscheidungsrecht der Dorfbevölkerung gesichert werden muss.
Im September 1999 fasste das ZK einen «Beschluss über einige wichtige Fragen der Reform und der Entwicklung der Staatsbetriebe». Dieser wichtige Bestandteil der Reformen ist auf die Herstellung der Wirtschaftlichkeit aller Staatsbetriebe und die qualitative Verbesserung ihrer Effektivität, auf eine rationelle Struktur der Industrie gerichtet. Es wurde eine strategische Veränderung der Konzeption der staatlichen Betriebe, eine Umorganisation der staatlichen Betriebe, die Schaffung einer modernen Betriebsordnung und die beschleunigte Verbesserung der Leitung der staatlichen Betriebe beschlossen.
Auf zentralen Veranstaltungen u. a. zum 20. Jahrestag des Beginns der Politik der Reformen und der Öffnung nach außen 1998 und zum 80. Jahrestag der Gründung der KP Chinas 2001 wurde die Grundlinie der Partei bekräftigt. Der XVI. Parteitag der KP Chinas im November 2002 hat wesentliche neue Elemente der sozialistischen Entwicklung in China ausgearbeitet, die auf der Tagung des Nationalen Volkskongresses im März 2003 ihre staatliche Umsetzung erfuhren. Die von Jiang Zemin formulierten wichtigen Ideen des «dreifachen Vertretens» wurden ins Statut der KP Chinas aufgenommen.
Die KP Chinas hat über 73 Millionen Mitglieder. Mit der Statutenänderung des XVI. Parteitages 2002 wurde es Beschäftigten im Sektor des Nichtgemeineigentums ermöglicht, Antrag auf Mitgliedschaft in der Partei zu stellen. Heute sind über 3 Millionen Beschäftigte dieses Sektors Mitglieder der KP Chinas. Die wenigsten davon sind Eigentümer solcher Firmen, obwohl auch diese das Recht haben, aufgenommen zu werden, wenn sie die hohen Anforderungen, die an eine Parteimitgliedschaft gestellt werden, erfüllen.
Im Bericht des ZK an den XVII. Parteitag wurde festgestellt, dass in den fast 30 Jahren seit Beginn der neuen Politik das «Antlitz des sozialistischen China» historische Veränderungen erfahren hat. Sozialismus und Marxismus haben in China ihre Vitalität entfaltet. Das System des «Sozialismus chinesischer Prägung» entstand und hat sich bewährt. Neu ist die Aufgabenstellung, der Politik das wissenschaftliche Entwicklungskonzept zugrunde zu legen. Während in der ersten Phase der Reformen eine expansive Wirtschaftsentwicklung im Mittelpunkt stand, später die Notwendigkeit einer makroökonomischen Steuerung betont und die wirtschaftliche Entwicklung eng mit Umweltschutz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung verbunden wurde, steht jetzt die Aufgabe, wissenschaftlich fundierte Gesamtkonzeptionen der makroökonomischen Steuerung zu erarbeiten. Diese Aufgabenstellung ist nur auf Grundlage des gesellschaftlichen Eigentums an den wichtigsten Produktionsmitteln möglich.
Im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik steht der Mensch, die Gestaltung einer harmonischen sozialistischen Gesellschaft, das richtige Verhältnis der Entwicklung von Produktionsverhältnissen und Produktivkräften, von Basis und Überbau. Das erfordert die Lösung der verschiedensten gesellschaftlichen Widersprüche, die Sicherung von Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft.
Sehr offen wurde im Bericht über die vorhandenen Probleme gesprochen. Es heißt:
"Während wir die Leistungen bestätigen, sollen wir auch nüchtern feststellen, dass es noch einen recht großen Abstand zwischen unserer Arbeit und den Erwartungen des Volkes gibt und wir beim Vorwärtsschreiten noch vielen Schwierigkeiten und Problemen gegenüberstehen. Davon sind die folgenden hervorstechend: Hinsichtlich der Ressourcen und der Umwelt war der Preis für das Wirtschaftswachstum zu hoch; die Entwicklung von Stadt und Land, von verschiedenen Regionen und von Wirtschaft und Gesellschaft ist immer noch ungleichgewichtig; der Schwierigkeitsgrad für die stabile Entwicklung der Landwirtschaft und für die nachhaltige Erhöhung des Einkommens der Bauern vergrößert sich; in den Bereichen Arbeit und Beschäftigung, Sozialabsicherung, Einkommensverteilung, Bildungswesen und Gesundheitswesen, Wohnungen der Einwohner, Produktionssicherheit sowie Justiz und öffentliche Sicherheit gibt es noch relativ viele Probleme, die mit den vitalen Interessen der Massen im Zusammenhang stehen, ein Teil der Wenigverdienenden hat noch größere Schwierigkeiten in seinem Leben; der ideologische und moralische Aufbau ist weiter zu verstärken; die Regierungsfähigkeit der Partei entspricht noch nicht ganz der neuen Lage und den neuen Aufgaben, Untersuchung und Erforschung von manchen wichtigen realen Problemen bezüglich der Reform, Entwicklung und Stabilität wurden nicht tief gehend genug entfaltet; einige Parteiorganisationen auf der Basisebene sind schwach und undiszipliniert; der Arbeitsstil einer kleinen Zahl von führenden Funktionären und Parteimitgliedern ist ungesund, die Probleme des Formalismus und Bürokratismus von ihnen sind ziemlich hervorstechend und die negativen Phänomene wie Extravaganz und Verschwendung sowie Korruption bleiben ziemlich gravierend. Wir sollen diesen Problemen große Aufmerksamkeit schenken und sie weiter gewissenhaft lösen."
Der Parteitag stellte das Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand zu schaffen. Das Pro-Kopf-Inlandprodukt soll gegenüber 2000 vervierfacht, ein flächendeckendes Sozialsystem geschaffen, die Armut in Stadt und Land vollkommen beseitigt werden. Die sozialen Fragen stehen jetzt deutlicher im Vordergrund, weil die Möglichkeiten ihrer Lösung größer geworden sind.
![]() |
| Herzlich willkommen zur ersten Nummer des Online-Magazins China heute! |
| downloaden |
| Bildung und Kultur mehr |
|
| Gesundheit mehr |
| Reisen mehr |
Weltgeopark Songshan in der Provinz Henan![]() Der Geopark Songshan gehört zur ersten Gruppe der vom Ministerium für Territoriale Ressourcen genehmigten Geoparks auf Staatsebene. Am 13. Februar 2004 wurde er von der UNESCO zum Weltgeopark erklärt. Der Park liegt in der Stadt Dengfeng, Provinz Henan, und nimmt eine Fläche von 464 qkm ein. |
| Städte mehr |
| Schreibwerkstattmehr |
|